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Dem Leben in der Schweiz auf der Spur - mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.

Location:

Zürich, Switzerland

Description:

Dem Leben in der Schweiz auf der Spur - mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.

Language:

German


Episodes
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Wohnungsnot – Wenn Wohnen in der Heimat zum Luxus wird

5/22/2024
Nirgends in der Schweiz sind die Mieten so hoch und die Wohnungen so knapp wie im Kanton Zug. Diese «Input»-Folge zeigt auf, wie die Wohnungsknappheit und überteuerte Mietzinse das tägliche Leben von Mieterinnen und Mieter beeinflusst. Monika Beuchat-Ifanger (51) wohnt seit knapp 25 Jahren in einem Wohnblock in Steinhausen. Nun hat der Eigentümer allen das Mietverhältnis gekündigt und die Liegenschaft verkauft. Monika und ihr Partner müssen schnell eine neue Bleibe finden – fast unmöglich in einem Kanton, in dem kaum Mietwohnungen frei sind. Der Konkurrenzkampf ist gross: «Wir bewerben uns auf Wohnungen, ohne vorher die Bilder zu sehen.» Martina (28) hat drei Jahre nach einer bezahlbaren Wohnung im Kanton Zug gesucht. Zuvor war sie in diversen Wohngemeinschaften. Trotz ihres guten Einkommens und ihrer makellosen Wohnungsbewerbungen war sie erfolgslos. Nach dem pausenlosen Suchen und den unzähligen Absagen hat sie sich dazu entschlossen, auf den Kanton Aargau auszuweichen. Ihre Freunde und Familie lässt sie in Zug zurück. _ (00:00) Intro (01:58) Monika liest Brief vor (03:28) Monika und Patrick müssen wegziehen (04:18) Eineinhalb Millionen für eine Wohnung (06:10) Monika und Patrick fühlen sich unfair behandelt (09:20) Der Familienzusammenhalt ist gross (12:57) Monika und Patrick gehen an eine Besichtigung (17:14) Es ist ein Volltreffer! (18:33) Martina hat drei Jahre lang gesucht (23:49) Martina musste vieles zurücklassen (25:00) Darum ist es so schwierig im Kanton Zug (28:15) Das ging politisch im Kanton Zug (29:36) Martina hat gemischte Gefühle in Bezug auf Zug (31:10) Fazit _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner:innen: - Martina Barisic (28) - Monika Beuchat-Ifanger (51) - Patrick Beuchat (48) - Christina Rüttimann (29) _ Literatur und Links: - rec. Folge: Hohe Mieten und Wohnungsnot – Wird das Wohnen in der Heimat zum Luxus? - Bundesamt für Statistik: Leerwohnungen - Zahlen über das Wohnen und die soziale Lage in Zug: Sozialbericht - Wohnraumförderungsgesetz: Gesetzliche Grundlagen Team: - Autorin: Elma Softic

Duration:00:32:06

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Dopamin-Detox: Was taugt der Enthaltsamkeits-Trend?

5/15/2024
«Das verändert schlagartig dein Leben!» Auf TikTok und Instagram wird in tausenden Videos Dopaminfasten angepriesen. Dabei wird eine Zeit lang auf alles verzichtet, was Spass macht. Das soll nicht nur produktiver machen, sondern auch von der Handysucht befreien. Was steckt hinter diesem Trend? Kein Sex, keine sozialen Medien, kein Netflix, keine Musik. Und im Extremfall wird sogar auf soziale Kontakte verzichtet. Der Enthaltsamkeits-Trend kommt aus dem Silicon Valley. Die Idee: Der Glücksbotenstoff Dopamin wird auf null gesetzt. Das soll helfen, mit digitalen Medien besser zurechtzukommen. «Input»-Macher Matthias von Wartburg hofft, mit dieser Methode seinen Handykonsum in den Griff zu bekommen. Doch die Einschätzung von Fachleuten ist ernüchternd: Dopamin-Detox könne sogar schädlich sein. _ (00:00) Intro (01:20) TikTok (03:05) Dopamin (05:50) Dopamin-Detox (09:08) Mittel gegen Mediensucht? (11:12) Wann ist es Sucht? (13:05) Sven war zu oft am Handy (14:24) Seine Lösung (17:00) Tipp für den Alltag (17:58) Fazit _ In diesem Podcast sprechen: • Katharina Bochsler – Wissenschaftsredaktorin SRF • Franz Eidenbenz – Mediensucht-Experte, Psychologe und Psychotherapuet • Sven (23) _ Autor: Matthias von Wartburg Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.

Duration:00:21:26

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Autismus am Arbeitsplatz – Betroffene hätten viel zu bieten

5/8/2024
Erwachsene Menschen mit der Diagnose Autismusspektrumstörung ASS sind überdurchschnittlich oft arbeitslos. Dabei hätten sie Arbeitgebern viel zu bieten. «Matthias arbeitet so genau wie kein anderer im Betrieb, und wenn er sich in einem Problem festgebissen hat, ist er kaum mehr zu bremsen», sagt Loris Gautschi über seinen Angestellten im Autismusspektrum. Wenn Autistinnen und Autisten ihr besonderes «Betriebssystem» als Stärke ausspielen können und auf ihr Bedürfnis nach einer reizarmen Umgebung und klarer Kommunikation Rücksicht genommen wird, sind sie ein Gewinn für jedes Team. _ (3:05) Matthias Bächler stellt sich vor (6:21) Matthias erklärt, wie sich Augenkontakt anfühlt (10:15) Menschen im Spektrum lernen durch Beobachten (13:26) Katja Buchwalder: Was ist ein autismusfreundlicher Arbeitsplatz? (17:24) Sandras Geschichte (25:24) Matthias «Superpower» (29:23) Menschen im Spektrum – überdurchschnittlich oft arbeitslos ¬_ In dieser Folge zu hören: Matthias Bächler, Betroffener ASS Katja Buchwalder, Arbeitscoach bei Autismuslink Loris Gautschi, Geschäftsführer it5-Solutions Sandra* (Name geändert), Betroffene ASS _ Habt ihr Fragen, Feedbacks oder Ideen? Wir freuen uns auf eure Einsendungen unter input@srf.ch _ Autorin: Helen Arnet _ Links und Literatur: Reporter: srf.ch/play/tv/reporter/video/autismus-bei-erwachsenen---woran-betroffene-in-der-arbeitswelt-leiden?urn=urn:srf:video:cb6c3256-575b-4aa0-87be-f7dea842d677

Duration:00:34:03

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Frauen und Gaming: wenn der Hauptgegner Sexismus ist

5/1/2024
Fast die Hälfte aller Gamer sind nicht Gamer, sondern weiblich. Allerdings, viele Frauen outen sich in der virtuellen Spielwelt nicht als Gamerin. Machen sie es trotzdem, werden sie sexistisch angegriffen. Drei von vier Frauen sind davon betroffen, wenn es klar ist, dass eine Gamerin hinter der Konsole sitzt. Vor allem beim kompetitiven eSports geht es rau zu und her. «Geh zurück in die Küche» ist dabei noch eine der harmloseren Beschimpfungen. Drei Frauen geben Input-Host Daniel Bodenmann Einblick in ihre Game-Welt: Rahel, die Hobby-Gamerin, Dilana, die mit dem Gaming Geld verdient - und Theresa, die den Sexismus bekämpfen will. _ (00:00) Intro: Weshalb dieses Thema? (01:49) Rahel ist Hobby-Gamerin und erklärt wie es sich in dieser virtuellen Spielwelt als Frau lebt. (10:07) Dilana verdient Geld mit Gaming. In der Schweiz kein Problem, im Ausland steht sie an. (05:45) Sexismus im Gaming nimmt zu (19:55) Auch in der Gaming-Welt verdienen Frauen weniger (21:17) Positive Entwicklungen gibt es auch (22:51) Theresa geht aktiv gegen Sexismus in der Gamingwelt vor. (29:22) Fazit _ Shownotes: - theresa.schaffer@myi.ch: Theresa Schaffer von der Game-Agentur MYI ist in der Ausarbeitung einer Sensibilisierungskampagne zum Thema Sexismus beim Gaming. Influencer (und weitere Interessierte), die sich aktiv gegen Sexismus einsetzen wollen, können sich bei ihr melden. https://stophatespeech.ch/ : Stop Hate Speech ist ein Projekt, dass dich ermächtigt, direkt an den von Hate Speech betroffenen Diskussionen zu beteiligen und dich konstruktiv einzubringen. _ Autor: Daniel Bodenmann Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.

Duration:00:30:35

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Was schulde ich meinen Eltern? Zwei eindrückliche Geschichten

4/24/2024
Unsere Eltern haben sich möglicherweise für uns aufgeopfert. Aber müssen wir das auch für sie tun? Bei «Input» erzählen zwei Frauen ihre Geschichte. Annette (59) und Anouc (23) sind beide mit exakt dieser Frage konfrontiert: Was bin ich meinen Eltern schuldig? Konkret fragt sich Annette: «Muss ich meinen Vater bis zu seinem Tod betreuen? Obwohl mich genau das bei meiner Mutter in die Erschöpfung getrieben hat?» Ihre Antwort ist klar, was im Umfeld teilweise Unverständnis auslöst. Und Anouc treibt die Frage um: «Soll ich meinen Lebenstraum aufgeben, um für meine Eltern da sein zu können?» Sie hat ihre Antwort noch nicht gefunden. Aber was sagen ihre Eltern zu den Gedankten der Tochter? In dieser «Input»-Folge wird Klartext gesprochen und es wird emotional. _ (00:00) Intro (00:74) Annette (05:35) Klartext mit Vater (09:06) Anouc (11:32) zwischen Traum und Pflichtbewustsein (13:21) Das sagen die Eltern (15:55) Gemeinsam auswandern? (18:12) Die Eltern erwarten nichts (19:52) Zweifel und schlechtes Gewissen (22:00) Darum schulden wir Eltern nichts (23:54) Fazit _ In diesem Podcast sprechen: • Annette (59) • Anouc (23) und ihre Eltern Karin (62) und Gerold (73) _ Autor: Matthias von Wartburg Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.

Duration:00:27:01

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Antisemitismus & Islamophobie: Wie geht Zivilcourage?

4/17/2024
In Zürich wird ein orthodoxer Jude mit einem Messer angegriffen und schwer verletzt. Auch muslimische Gemeinschaften berichten von einer Zunahme von Übergriffen auf offener Strasse. Was bedeutet dieser Anstieg von Hassverbrechen für uns als Zivilgesellschaft? Samstag Abend, anfangs März: Ein Teenager, mutmasslich islamistisch radikalisiert, greift in Zürich Wiedikon einen jüdischen Mann auf offener Strasse mit einem Messer an. Einem Jiu-Jitsu-Kampfsportler, zufällig in einem angrenzenden Restaurant, gelingt es schliesslich, den Angreifer zu überwältigen. Kurze Zeit später werden in Bad Ragaz zwei muslimische Männer vor ihrer Wohnungstür mit einer Machete angegriffen und verletzt – die Opfer gehen von einer anti-islamisch motivierten Tat aus. Ein Schock geht sowohl durch die jüdische, als auch die muslimische Gemeinschaft in der Schweiz. Input-Autorin Julia Lüscher bleibt mit der Frage zurück: Was würde ich tun, wenn ich in so eine Szene geriete? Wie kann ich mich zivilcouragiert verhalten – ohne mich selber zu gefährden? _ In dieser Sendung zu hören: - Ebnomer Taha, Vorstandsmitglied VIOZ, Verein Islamischer Organisationen Zürich, muslimischer Seelsorger Unispital Zürich und Psychiatrische Uniklinik Zürich - Jonathan Kreutner, Generalsekretär Schweizerisch-Israelitischen Gemeindebund SIG - Andi Geu, Co-Geschäftsführer NCBI, NGO Antirassismus, Antisemitismus und Interreligiöser Dialog - Johannes Ullrich, Professor für Sozialpsychologie, Universität Zürich --- (02:00) Zäsur: Jonathan Kreutner über Messerangriff in Zürich im März 23 (07:50) Mehr Angriffe auf Muslime: Ebnomer Taha (11:27) So funktioniert Zivilcourage: Johannes Ullrich, Professur für Sozialpsychologie (18:04) Andreas Geu, Coach für Zivilcourage. _ Links: - Antisemitismusbericht Swissjews 2023: https://swissjews.ch/de/downloads/berichte/antisemitismusbericht2023

Duration:00:37:12

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Leihmutterschaft: Es kann ein Gewinn für alle sein

4/10/2024
Leihmutterschaft ist hoch umstritten. Was erlebt ein Paar, das sich trotzdem dafür entscheidet? «Wir hatten viele Ängste und Sorgen», sagen Annina und Kilian. Bei «Input» sprechen sie über Schuldgefühle, versteckte Vorfreude und dem Projekt, das trotzdem für alle Beteiligten zum Gewinn wurde. «Leihmütter werden schamlos ausgebeutet». So lautet ein zentrales Argument von KritikerInnen. Medizinethnologin Anika König sagt: «Eine Leihmutterschaft ist nicht per se ausbeuterisch. Es gibt Leihmutterschaften, die für alle Beteiligten ein Gewinn sein können.» Von einer solchen Leihmutterschaft erzählen Kilian und Annina, die zwei Kinder von Leihmüttern haben. Und ihre US-amerikanische Leihmutter sagt: «Es war eine der besten Erfahrungen meines Lebens.» _ (00:00) Intro (01:02) Vorurteile (03:40) Kritik an der Leihmutterschaft (05:26) Leihmutterschaft kann ein Gewinn für alle sein (08:13) Warum haben Annina und Kilian eine Leihmutterschaft gemacht? (10.59) Die Suche nach der Leihmutter (21:07) Die Schwangerschaft (27:58) Die Leihmutter Laura erzählt (32:45) Geburt und Anerkennung des Kindes (38:25) Das Kindswohl (40:54) Die Beziehung zur Leihmutter _ In diesem Podcast sprechen: • Annina* (34) und Kilian* (36): Sie haben zwei Kinder von US-amerikanischen Leihmüttern • Anika König, als Medizinethnologin forscht sie zu transnationaler Leihmutterschaft • Laura* (39): US-amerikanische Leihmutter von Annina und Kilian • Ruth Baumann-Hölzle, Medizinethikerin, gegen Leihmutterschaft *Nachname der Redaktion bekannt _ Links * 18.10.2020 StSt Religion Streitfrage Leihmutterschaft: srf.ch/play/tv/sternstunde-religion/video/sternstunde-religion---streitfrage-leihmutterschaft?urn=urn:srf:video:26bd93e6-feca-46d0-a438-b0dcff2f2ed8

Duration:00:45:08

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Long Covid - Grenzen unseres Gesundheitssystems

4/7/2024
«Wir werden mit unserer Krankheit nicht ernst genommen», beklagen sich Long Covid-Betroffene immer wieder. Wie erleben Patient:innen die Situation, aber auch: Wie geht es den Hausärztinnen und -Ärzten dabei? Input-Redaktor Michael Bolliger hat mit Betroffenen und Medizinern gesprochen. Wer immer mit Long Covid-Betroffenen spricht, bekommt häufig eine Krankheits- und Behandlungsgeschichte von Leiden, Kränkungen, Missverständnissen zu hören. So auch bei Michèle und Marcel, zwei Long Covid-Patient:innen aus der Ostschweiz. Sie erzählen von ihrem Weg in dieser Input-Folge. Input fragt aber auch bei Hausärzt:innen nach. Die sind ja in der Regel die ersten medizinischen Fachpersonen in der Begleitung einer Krankheit. Wie geht es ihnen mit einer Krankheit, die unzählige Symptome zeigt, aber bis heute noch keine eindeutigen Diagnose-Möglichkeiten kennt. Werden hier die Grenzen unseres Gesundheitssystems sichtbar? _ (00:00) Intro (02:30) Besuch bei drei Long Covid-Betroffenen in der Ostschweiz (17:40) Wie erlebt der Hausarzt Thomas Langenegger die Situation? (22:50) Das sagt Philippe Luchsinger, Hausarzt und Präsident mfe zur Kritik von Long Covid-Betroffenen, Ärzt:innen würden sie nicht ernst nehmen. (31:26) Zusammenfassende Fakten zum Thema (34:10) Die Perspektive der Medzinihistorikerin Martina King, Uni Fribourg _ _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst.

Duration:00:39:15

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Sterbebegleitung von Angehörigen – «Man funktioniert einfach»

3/27/2024
«Für mich war das selbstverständlich», sagt Maria über die Zeit, in der sie ihren Schwager beim Sterben begleitet hat. Woher nehmen Angehörige die Kraft für diese Aufgabe? Wann kommen sie an ihre Grenzen? Und wer bietet Unterstützung? Diesen Fragen geht Input-Redaktorin Anna Kreidler nach. Als Marias Schwager die Diagnose ALS bekommt, ist für sie sofort klar, dass sie sich um ihn kümmern möchte. Viermal am Tag geht sie zu ihm nach Hause und wechselt seine Magensonde, über die er ernährt wird. Auch Maja hat einen geliebten Menschen auf dem letzten Lebensabschnitt begleitet. Sie ist Mitte dreissig als ihr Partner 2017 die Diagnose Darmkrebs bekommt. Sein grosser Wunsch: Er möchte zu Hause sterben - das will Maja ihm ermöglichen und geht diesen Weg mit ihm zusammen. «Wir haben uns zurückgezogen» - bis seine Schmerzen zu gross wurden und Maja Unterstützung brauchte. _ (00:00) Intro (02:26) Maja erzählt ihre Geschichte (13:20) Palliativ-Pflegerin Ankie van Es ordnet ein (16:30) Bei Maria auf dem Hof (24:17) Der Wechsel von zu Hause ins Pflegheim (30:25) Maja nimmt Abschied (34:27) Was man von einer Sterbebegleitung lernen kann (37:36) Outro _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner:innen: - Maja - Maria - Ankie van Es _ Links: - Freiwilligenarbeit im Hospiz Wünsche erfüllen vor dem Tod | Reportage | rec. | SRF youtu.be/IJJU57iF8vQ

Duration:00:38:48

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Grenzen der Erziehung: Wann werden Worte zu Gewalt?

3/20/2024
Schreien, drohen, Liebesentzug: Manchmal können wir Eltern nicht anders. Aus Stress, Überforderung oder, weil wir es aus unserer Kindheit nicht anders kennen. Wann ist die rote Linie überschritten? Wann wenden wir bei unseren Kindern gemäss Fachleuten psychische Gewalt an? Schneller als man denkt. «Du kannst wiederkommen, wenn du lieb bist». «Wenn du das nicht aufräumst, gibt es nachher kein Dessert.» Auf den ersten Blick wirken solche Aussagen harmlos. Doch sie können folgenschwere Schäden anrichten, die bis ins Erwachsenenleben reichen. Der Bundesrat wird das Recht auf gewaltfreie Erziehung ausdrücklich im Zivilgesetzbuch verankern und damit nicht nur die Anwendung von physischer, sondern auch psychischer Gewalt unter Strafe stellen. Input-Host Mariel Kreis möchte in dieser Folge herausfinden, wie Erziehung ohne heftiges Schimpfen, Drohen und Liebesentzug geht. ___ In der Sendung zu hören: * Daniela Holenstein, Elternbildnerin, Kursleiterin «Starke Eltern – Starke Kinder», Mutter von vier Kindern * Dominik Schöbi, Professor für Klinische Psychologie, Universität Freiburg, Leiter des Instituts für Familienforschung und Beratung, Vater von drei Kindern * Stephan*, Vater eines 5jährigen Mädchens und eines 7-jährigen Sohnes * Nathalie*, Mutter eines 3-jährigen Sohnes *Nachname der Redaktion bekannt ___ Links Kurs «Starke Eltern – Starke Kinder»: kinderschutz.ch/angebote/kurse-starke-eltern-starke-kinder

Duration:00:34:45

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21 Erwachsene, 9 Kinder: Entlastet die Gross-WG die Kleinfamilie?

3/13/2024
Kriegen zwei Menschen ein Kind, zieht auch eine Redewendung ins neue Leben ein: «Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind grosszuziehen.» Was geschieht, wenn daraus Realität wird? Kann das einzelne Kleinfamilien entlasten? Die Reportage aus einer Gross-WG bei Bern. «Mich alleine einen ganzen Tag in einer Wohnung um ein Kind zu kümmern – das wäre für mich der Horror.» Maria (38) lebt mit ihrer Tochter (9) in einer 30-köpfigen Wohngemeinschaft. «In regelmässigen Abständen diskutieren wir in einer Arbeitsgemeinschaft Erziehungsregeln: Süssigkeiten, Bildschirm-, Zubettgehzeiten. Dafür muss ich nur alle paar Wochen selber kochen und nie einkaufen.» Input-Redaktorin Julia Lüscher taucht einen Tag ins Leben der Grossfamilie ein und kommt zum Schluss: «Spannend und sinnvoll, die Arbeitsteilung in dieser Clanstruktur. Aber auch sehr anstrengend – und fragil.» ___ In der Sendung zu hören: - Maria Matter, 38, Bewohnerin im Gemeinschaftsprojekt «u-huus». - Weitere Bewohner:innen «u-huus» - Mariam Irene Tazi Preve, Politikwissenschaftlerin und Familienforscherin ___ (00:00) Intro (01:40) Anreise: Wie lebt die klassische Kleinfamilie in der Schweiz? (03:23) WG-Bewohnerin Maria kennenlernen, Tour um den umgebauten Bauernhof herum (04:35) Hüfthohe Mehltröge, Vorratskammer im ehemaligen Hofladen (06:00) Güterteilung: Velo, Werkstatt, Garten, Trampolin, Sauna (09:55) Drei Generationen unter einem Dach: Dreifache Mutter Lena, Baby Marla und Grossmutter Marianne (12:28) Exkurs: So funktioniert Gemeinschaft u-huus (15:35) Im Haus: Wohnzimmer, Küche. Wer kocht? Und wo sind eigentlich die Kinder? (18:00) In Marias Rückzugsraum: Die eigene Wohnung im Haus. (20:00) Wie verändert sich Beziehung zwischen Eltern und Kind in der Gross-WG? (22:00) Alleinerziehende Eltern: Maria lebt ohne Partner:in im Haus, ist aber nicht einsam. (25:00) Pause und Interview mit Politologin und Familienforscherin Mariam Irene Tazi Preve: «Klassischer Familienbegriff wird nicht wirklich diskutiert» (28:40) Was können Kleinfamilien von der Gross-WG lernen? (30:00) Zurück im Haus: Wie funktioniert AG Eltern? Mit Sarah Mutter zweier Kinder. (32:30) Gong! Gemeinsames Nachtessen mit rund 25 Bewohner:innen startet püntklich um 18:30. (34:40) Familienstruktur in der Gross-WG: Organisation der Kleinfamilie in der Gmeinschaft, Traktanden der Arbeitsgruppe Eltern. (36:08) Wie geht es eigentlich den Kindern? Und wo sind sie schon wieder? (38:00) Was können klassische Familien etwas lernen von der Gemeinschaft? Über Austausch und Freundschaft. (40:03) Fazit. Wir freuen uns über Post! Schreib uns dein Feedback, deine Anregungen und Themenvorschläge an input@srf.ch – und teil diese Folge mit deinen Freund:innen und Verwandten! ___ Mehr zur Gemeinschaft von Maria: «Focus» mit Christoph Trummer

Duration:00:42:48

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Quarter Life Crisis – wenn das Erwachsenwerden zum Albtraum wird

3/6/2024
Input Redaktorin Elma Softic ist 25 und steckt mitten in der Quarter Life Crisis. Fragen wie: «Soll ich reisen? Oder will ich heiraten? Und wann ist der Zeitpunkt, um Mutter zu werden?», rauben ihr den Schlaf. Und damit ist sie nicht allein. Nicky ist gerade 31 geworden und hat keine konkreten Zukunftspläne: «Das habe ich mir früher anders vorgestellt. Ich fühle mich in dieser Gesellschaft verloren.» Während ihre Freundinnen inmitten von Hochzeits- und Familienplanung stecken, fragt sie sich: «Ist das wirklich alles? Was sind meine Ziele? Und wer bin ich – oder wer möchte ich sein?» Ist das Erwachsenwerden durch die veränderten Lebensbedingungen wirklich schwieriger geworden oder ist die Generation Z einfach zu «verweichlicht»? Darauf versucht Elma Softic von der Psychologin Ulrike Stedtnitz Antworten zu kriegen. (00:00) Intro (02:30) Strassenumfrage zur Quarter Life Crisis (03:45) Nicky erzählt von ihrem Tiktok-Video (05:30) Darum erzählt Nicky ihrem Umfeld nichts (08:38) Veränderungen in Freundschaften (11:00) Marvin erzählt, dass Corona ihn in eine Krise brachte (11:52) Warum ist eine Krise bei Männern tabu? (13:00) Psychologin Ulrike Stedtznitz ordnet die Krise ein (17:10) Das Streben nach Sinnhaftigkeit (18:55) Marvin hat diverse Jobs ausprobiert (20:10) Nicky macht sich finanzielle Sorgen (22:05) Strassenumfrage zur Generation Z (24:10) Psychologin Ulrike Stedtznitz erklärt was früher anders war (25:18) Nicky strebt nach Sicherheit (27:05) Nicht alle haben eine Quarter Life Crisis (29:55) Die 20er Jahre sind die Schlimmsten (30:45) Technologischer Wandel und Vergleichskultur (31:12) Strassenumfrage zu Vergleichen früher (32:55) Marvin vergleicht sich auf Social Media (33:35) Fazit _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner:innen: - Nicky (31) und Marvin (27) - Dr. Ulrike Stedtznitz, Psychologin - Strassenumfrage in Zürich und Luzern _ Literatur und Links: - Harvard Business Review

Duration:00:36:23

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Plötzlich Schwestern – verwandt durch eine Samenspende

2/28/2024
Julia (Name geändert) ist Anfang zwanzig, als sie erfährt, dass ihr Vater nicht ihr biologischer Vater ist – sie wurde durch eine Samenspende gezeugt. Die junge Frau macht sich auf die Suche nach ihren Wurzeln und meldet sich online auf einer Genealogie-Plattform an. Statt des Spenders findet sie eine Halbschwester aus Deutschland. Input-Redaktorin Anna Kreidler macht sich auf Spurensuche und fragt die beiden Frauen, wie das ist, nun plötzlich eine neue Schwester zu haben. _ (00:00) Intro (01:40) Julia erzählt von ihrer Kindheit (06:50) Bianca erzählt, wie sie Julia gefunden hat (13:03) Einordnung Genealogie-Plattformen (15:55) Die Halbschwestern lernen sich kennen (19:05) Von wo kommt der Spender? (22:30) Die Beziehung von Bianca und Julia heute _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner:innen: - Julia & Bianca - Gideon Sartorius, Präsident der Arbeitsgemeinschaft für gynäkologische Endokrinologie und Reproduktionsmedizin _ Team: - Autorin: Anna Kreidler

Duration:00:28:26

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Best of Input: Manifestieren: Erfolg und Reichtum durch Gedanken?

2/21/2024
Life-Coaches und InfluencerInnen versprechen in den sozialen Medien Erfolg und Reichtum durch das so genannte «Manifestieren». Die Idee ist simpel: Fest wünschen, positiv denken und dir selbst klar machen, dass du es verdient hast. Dann richtet es das Universum. Absurder Humbug oder doch mehr? (00:00) Intro (01:21) Was ist Manifestieren? (11:24) «Gesetz der Anziehung» (Theologe Manuel Schmid) (16:59) Kritik am Gesetz der Anziehung und Manifestation (22:51 Visualisierung vs. Manifestation (Psychologe Jan Rauch) (25:06) Was ist dran am Manifestieren? (Theologe Manuel Schmid) (27:01) Fazit und Schluss _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner: - O-Töne von sogenannten Manifestier-Coaches aus Youtube, Tiktok und Instagram - Manuel Schmid, Theologe, Philosoph und Co-Leiter von reflab.ch - Jan Rauch, Psychologe Zitierte Studie: Lucas Dixon: «The Secret» to Success? The Psychology of Belief in Manifestation journals.sagepub.com/doi/10.1177/01461672231181162

Duration:00:29:23

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Vom Gymnasium zur Lehre: Ein mutiger Schritt in die Zukunft?

2/18/2024
«Rund 30 Prozent der Kinder im Gymnasium gehören nicht dahin», das sagt ETH-Professorin und Lernforscherin Elsbeth Stern. Wären diese Kinder in einer Berufslehre, würden alle gewinnen. Florin Läubin gehörte zwar nicht zu diesem Drittel, trotzdem stieg er aus und macht jetzt eine Lehre. Seine Mutter war über diese Pläne wenig erfreut und dachte im ersten Moment, Florin würde sich Chancen verbauen. Heute sieht sie, er hat alle Chancen der Welt und in einigen Bereichen mehr gelernt als er das im Gymi getan hätte. Warum es für die 30 Prozent, die nicht ins Gymi gehörten lohnt, die Berufslehre in Betracht zu ziehen, erzählen Florin und Eva Läubin im Input von Beatrice Gmünder. Und weshalb so auch das Gymnasium gestärkt würde, ordnet Elsbeth Stern ein. _ (00:00) Intro (01:42) Warum Florin Läubin das Gymi abgebrochen hat (06:30) Digitalexpertin Sarah Genner erklärt, warum die Berufslehre im digitalen Umbruch zu den Gewinnerinnen gehört. (14:36) Eva Läubin erklärt, weshalb sie skeptisch war bei Florins Plänen (21:07) Besuch bei Florins Arbeitsplatz (25:51) Im Gymi sitzen Kinder, die in der Berufslehre besser aufgehoben wären. _ Gesprächspartnerinnen: - Florin und Eva Läubin - Dr. Sarah Genner, Digitalexpertin

Duration:00:34:03

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«Lesen bringt das Hirn zum Glühen» - Wundermittel Buch?

2/7/2024
Wir lesen auf Handy- und Computerbildschirmen immer mehr, sprunghaft und oberflächlich. Aktuelle Forschungsresultate zeigen: Das beeinflusst auch unser Verhalten, wenn wir Bücher lesen. Dabei gilt das vertiefte, «immersive» Lesen als gesund – und wichtig für zwischenmenschliche Beziehungen. «Lesen bringt unser Gehirn zum Glühen und hält es fit.», sagt der Neurowissenschaftler Lutz Jäncke. «Es macht uns empathischer», so die Leseforscherin Andrea Bertschi-Kaufmann. Deshalb sei es essenziell, Kindern und Jugendlichen die Freude an Büchern weiterzugeben – und sie für sich selbst zu pflegen. Nur, wie machen wir das, zwischen Job, Familie, Social Media und Serienbingen? Gesprächspartner:innen: * Lutz Jäncke, Neurowissenschaftler Universität Zürich, em. Prof. * Andrea Bertschi-Kaufmann, Professorin für Leseforschung und Literaturdidaktin, em. * Kund:innen im Buchhandel Erwähnte Bücher: Douglas Adams: "Per Anhalter durch die Galaxis" Markus Werner: "Der Ägyptische Heinrich" Virginie Despentes: "Liebes Arschloch" Bernardine Evaristo: "Mr. Loverman" Usama Al Shamani: "Der Vogel zweifelt nicht am Ort, zu dem er fliegt" Susanna Tamaro: "Geschichte einer grossen Liebe" Zeruya Shalev: "Nicht ich" Andreas Eschbach: "Der schlauste Mann der Welt" Andrea Camilleri: "Commissario Montalbano" Martin Suter: "Melody" Theodor Fontane: "Effi Briest" Links: "Kafka meets BookTok": SRF Literaturclub

Duration:00:43:49

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Regretting Motherhood: «Ich bereue das Muttersein!»

1/31/2024
«Ich habe mein Kind gern, aber ich hasse die Mutterrolle!»: Es dauerte Jahre, bis Sibylle* es wagte, diesen Satz zu denken und auszusprechen. Mutterschaft zu bereuen ist ein gesellschaftliches Tabu. Sibylle hat sich nie Kinder gewünscht. Ihrem Partner zuliebe liess sie sich aber auf das Projekt «Kind» ein. Und bereute diesen Entscheid schon kurz nach der Geburt ihres Sohnes. Sibylle fühlt sich in der Mutterrolle gefangen wie in einem Hamsterrad. Mit ihren «falschen» Gefühlen ist Sibylle nicht allein: Psychotherapeutin Linda Rasumowsky betreut oft bereuende Mütter. Viele sind in die Mutterrolle geschlittert, ohne dies wirklich zu wollen. Sind bereuende Mütter Rabenmütter? «Nein!», sagt die Expertin. Denn die Ansprüche an alle Mütter seien unmenschlich hoch und eigentlich nicht zu erfüllen. *Name geändert (00:00) Intro (01:30) Worte finden für das Unaussprechbare (03:30) Der Entscheid fürs Kind trotz fehlendem Kinderwunsch (06:30) Das Baby ist da, die Muttergefühle fehlen (12:45) Regretting Motherhood: Worte finden für das Unaussprechbare (15:00) Gründe für das Bereuen der Mutterschaft (21:30) Sibylle ist nicht allein – Studie zu Regretting Parenthood (25:50) Martin erfährt von Sibylles Gefühlen (29:10) Die Sorge um das Kind _ Gesprächspartnerinnen: Sibylle, 43, arbeitet im Bildungsbereich, bereuende Mutter eines Sohnes Martin, 44, Informatiker, Sibylles Ehemann Linda Rasumowsky, Psychotherapeutin, Gründerin mentalwell.mom _ Links und Literatur: mpg.de/1192428/kinder-machen-gluecklich

Duration:00:35:39

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Psychiatrische Klinik: «Es war schwierig, aber auch schön»

1/24/2024
«Ich war in der Psychiatrie». Dieser Satz geht Laura* ziemlich leicht über die Lippen. Das ist nicht selbstverständlich. Während wir offen über psychische Krankheiten reden, ist der nächste Schritt – der Gang in die psychiatrische Klinik – noch immer stark stigmatisiert. «Zu Unrecht», findet Laura. Laura möchte zeigen, dass der Schritt in die Klinik gar nicht so schlimm ist, im Gegenteil: Er zeuge von Stärke. Im Gespräch mit Input-Redaktorin Mariel Kreis spricht sie über Scham, den Moment des Eingestehens und den Alltag in einer psychiatrischen Klinik. Und Thomas Ihde, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie erzählt, wie sich der Ruf der Psychiatrie verändern könnte und welche Rolle dabei die Politik dabei spielen müsste. *Name geändert _ (00:00) Intro (02:11) Lauras Leben vor der Klinik (08:24) Warten auf den Platz in der Klinik (11:11) Laura spricht mit ihrem Chef über den Klinikaufenthalt (15:20) Gespräche mit Freunden und Familie (18:27) Lauras Klinikalltag (24.30) Was hat Laura in der Klinik gelernt? (27:18) Stigmatisierung der psychiatrischen Klinik (30:52) Entstigmatisierung der psychiatrischen Klinik (34:31) Lauras Leben nach der Klinik __ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartnerinnen: Laura, 32, arbeitet im Digital Business, war vor zwei Jahren zwei Monate in einer psychiatrischen Klinik wegen einer posttraumatischen Belastungsstörung Thomas Ihde, geschäftsführender Chefarzt der Psychiatrie der Spitäler fmi AG im Berner Oberland, Präsident der nationalen Stiftung Pro Mente Sana _ Links Stiftung Pro Mente Sana: promentesana.ch SRF-Artikel zum Thema psychische Gesundheit: «Wie sag ichs meinem Chef?» srf.ch/wissen/gesundheit/wie-sag-ich-s-meinem-chef SRF Focus mit Luke Mockridge: srf.ch/audio/focus/luke-mockridge-ich-bin-mehr-bei-mir-als-jemals-zuvor?id=12498540 Podcast Hotel Matze mit Felix Lobrecht: https://youtu.be/fs4ExbfBVSc Ronja von Rönne bei Barbara Bleisch: kultur/gesellschaft-religion/autorin-ronja-von-roenne-eine-depression-ist-eigentlich-ein-vollzeitjob _ Team: Autorin: Mariel Kreis

Duration:00:38:35

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Videospiele - wenn sich Vorurteile hartnäckig halten

1/17/2024
Sie machen aggressiv oder süchtig, sind reine Zeitverschwendung und Verblödung - so die gängigen Vorurteile, wenn es um Videospiele geht. Dabei bietet kein anderes Medium so viel Abwechslung und Interaktion wie das Gaming. «Input» räumt auf mit den Vorurteilen. Diese Folge bietet einen echten und spielerischen Einblick in die Gaming-Welt. Und das für einmal nicht mit negativem Mahnfinger. _ (00:00) Intro (01:25) Level 1: Macht Gamen aggressiv? (05:21) Level 2: Lukas kämpft gegen Vorurteile (14:26) Level 3: Der Traum vom Profigamer (21:10) Level 3.1: Sexismus bei Onlinegames (22:55) Level 4: So viele Schweizer:inen gamen (25:05) Level 5: Macht Gamen süchtig? (30:15) Level 6: Neues Gesetz für Jugendschutz (30:24) Level 6.1: Tipps für Eltern (35:16) Level 7: Gamen mit dem Sohn _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner: Guido Berger, SRF Digital-Experte Lukas Walliser, Mitgründer 'Erupt' Gaming-Lounge Manuel Oberholzer, Mitgründer 'MYI Entertainment' Gaming-Agentur _ Autor: Daniel Bodenmann

Duration:00:37:49

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Nawaz Ali Paiman: Vom Asylbewerber zum Asylbetreuer

1/14/2024
Nawaz Ali Paiman kam vor acht Jahren von Afghanistan her in die Schweiz. Weil er sich im Asylzentrum Appenzell nicht zurechtfand, kam er bei Input-Autorin Beatrice Gmünder unter. Nun ist er selbst Betreuer in einem Asylzentrum, um dort kulturelle Brücken zu schlagen. Den jungen Afghanen im Zentrum erklärt Nawaz Ali Paiman, was er früher selbst nicht verstand und der Heimleitung schildert er die Hintergründe, die im Heim zu Konflikten führen. Umgekehrt müssen die jungen Afghanen ihr Denkmuster komplett revidieren, um hier in der Schweiz zu funktionieren. Er selbst, sagt Nawaz Ali Paiman, sei heute nicht mehr derselbe wie vor acht Jahren. In der Rolle als Betreuer könne er nun Brücken zwischen der Schweiz und Afghanistan schlagen. _ (00:00) Intro: Warum dieser Input? (01:32) Beziehung zwischen Nawaz Ali und Input-Autorin Beatrice Gmünder (02:39) Wie fand Nawaz Ali den Weg ins Asylwesen? (06:58) Input-Autorin Beatrice Gmünder besucht Nawaz Ali an seinem neuen Arbeitsplatz (08:15) Gespräch mit Zentrumsleiter Benjamin Christen (20.55) Nawaz Ali Paiman erzählt über die schlaflosen Nächte der Jugendlichen. (24:49) Wir kommen mit Jugendlichen ins Gespräch. (30:51) Fazit _ Hast du Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf deine Nachricht an input@srf.ch – und wenn du deinen Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählst. _ Gesprächspartner: Nawaz Ali Paiman, Betreuer im Asylzentrum Landegg. Selbst aus Afghanistan geflüchtet Benjamin Christen: Zentrumsleiter Landegg _ Links: Nawaz Ali Paiman erzählt von sich, was es heisst, in der Schweiz anzukommen https://www.srf.ch/audio/input/ali-in-der-schweiz-was-bedeutet-ankommen?id=12203114 _ Autorin: Beatrice Gmünder

Duration:00:32:50