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Zwischen Hamburg und Haiti

NDR (Germany)

Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.

Location:

Hamburg, Germany

Genres:

World News

Networks:

NDR (Germany)

Description:

Mit dem Mikrofon rund um die Welt. Das ist die spannende Aufgabe, die sich unseren Autor*innen stellt. Um dann in unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" zu erzählen, wie nahe und ferne Länder klingen, was die Menschen dort berichten, wie sie leben, was sie wünschen. Wir fragen unsere Reporter*innen aber auch, wie sie selber sich gefühlt haben beim Reisen, wie es ist, fremd in fernen Welten zu sein. Lassen Sie sich von unserem Podcast "Zwischen Hamburg und Haiti" einladen, mitzureisen und vielleicht auch eigene Reisepläne zu schmieden.

Language:

German


Episodes

Portugal - mehr als nur Algarve

2/18/2024
Portugal kann so viel mehr sein als nur die Algarve, Vinho Verde und Fado. In der kleinen Stadt Fatima in Zentralportugal etwa erschien im Jahr 1917 drei Hirtenkindern sechs Mal die Gottesmutter, und später sahen hier Abertausende das sogenannte Sonnenwunder. Heute ist das Heiligtum von Fatima eines der bekanntesten in der römisch-katholischen Kirche mit jährlich über sechs Millionen Pilgern. Doch Portugal ist auch eine alte Seefahrernation und darum sind die Leuchttürme mehr als nur nautische Wegmarken und Warnsignale. Sie sind marine Sehenswürdigkeiten, mal zierlich, mal wuchtig. Und jeder Leuchtturm hat seine Geschichte aus einer Zeit, als die Leuchttürme noch von einsamen Männern betrieben wurden. Und wenn auch Portugal zutiefst gläubig ist, so werden Kirchen doch auch für andere Zwecke genutzt. In der mittelalterlichen Stadt Orbidos etwa ist aus der dortigen Kirche ein Bücherladen geworden, voluminös und mit allem, was den Leser erfreut. Ein seltsames Gefühl, auf der Altarebene zu sitzen und etwa Fernando Pessoa zu lesen. Peter Kaiser war für ‚Zwischen Hamburg und Haiti‘ unterwegs.

Duration:00:29:55

Portugal - mehr als nur Algarve

2/18/2024
Portugal kann so viel mehr sein als nur die Algarve, Vinho Verde und Fado. In der kleinen Stadt Fatima in Zentralportugal etwa erschien im Jahr 1917 drei Hirtenkindern sechs Mal die Gottesmutter, und später sahen hier Abertausende das sogenannte Sonnenwunder. Heute ist das Heiligtum von Fatima eines der bekanntesten in der römisch-katholischen Kirche mit jährlich über sechs Millionen Pilgern. Doch Portugal ist auch eine alte Seefahrernation und darum sind die Leuchttürme mehr als nur nautische Wegmarken und Warnsignale. Sie sind marine Sehenswürdigkeiten, mal zierlich, mal wuchtig. Und jeder Leuchtturm hat seine Geschichte aus einer Zeit, als die Leuchttürme noch von einsamen Männern betrieben wurden. Und wenn auch Portugal zutiefst gläubig ist, so werden Kirchen doch auch für andere Zwecke genutzt. In der mittelalterlichen Stadt Orbidos etwa ist aus der dortigen Kirche ein Bücherladen geworden, voluminös und mit allem, was den Leser erfreut. Ein seltsames Gefühl, auf der Altarebene zu sitzen und etwa Fernando Pessoa zu lesen. Peter Kaiser war für ‚Zwischen Hamburg und Haiti‘ unterwegs.

Duration:00:29:55

Die unendliche Weite Montanas

2/11/2024
Der Bundesstaat Montana im Nordwesen der USA trägt nicht umsonst den Spitznamen „Big Sky Country“. Der Himmel wölbt sich weit über der endlosen dünnbesiedelten Landschaft. Montana ist flächenmäßig etwas größer als Deutschland, aber es leben nur knapp eine Million Menschen dort. Dafür gibt es dort umso mehr Kühe – zwei Drittel Montanas ist Ranch- und Farmland - und natürlich Wildtiere wie Grizzly-Bären, Bisons, Wapitis, Wölfe und Elche. Im Westen erheben sich die dramatischen Rocky Mountains, im Osten erstreckt sich die nicht enden wollende Prärie. Montana ist berühmt für seine einzigartige Natur. Sowohl der Glacier Nationalpark mit seinen Gletschern und türkisfarbenen Seen als auch der Yellowstone Nationalpark mit seinen sprudelnden Geysiren und geothermalen Quellen ziehen alljährlich tausende Besucher an. Auch wegen der hohen Lebensqualität zieht es immer mehr Amerikaner nach Montana. Seit einigen Jahren boomt der Bundesstaat und in angesagten Orten wie Bozeman oder Big Sky explodieren die Immobilienpreise. Eine Reportage der Washington-Korrespondentin Claudia Sarre.

Duration:00:26:39

Der "Highgate Cemetery" in London

2/4/2024
Der Buckingham Palast, die Tower Bridge oder auch Big Ben. Das sind Dinge, die wahrscheinlich jeder sofort mit London verbindet. Die Hauptstadt Englands bietet von Sightseeing bis Party eigentlich alles. Aber: es gibt in all diesem Trubel auch ruhige Ecken. Im Norden Londons, im Stadtteil Camden, am höchsten Punkt 114 Meter über dem Meeresspiegel. Hoch über den Dächern und ein bisschen abseits der trubeligen Stadt. Da liegt der Highgate Cemetery. Ein viktorianischer Friedhof, auf dem die damals reichsten der Reichen, aber auch die ganz Armen ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Eröffnet 1839. Viele Steine und Kreuze sind umgestürzt und nicht mehr lesbar, aber manch aufwändig gestaltete Grabstätte erzählt doch so Einiges vom Leben der dort Bestatteten. Von Volkshelden, wie Tom Sayers, einem Faustkämpfer, aber auch von Karl Marx, dem Begründer des Kommunismus. Der Highgate Cemetery hat eine bewegte Geschichte. Als Erfolgsmodell gestartet, ging er 1960 Pleite, wurde geschlossen. Der gesamte Friedhof wurde sich selbst überlassen. Jahrelang. Als die Sage vom Highgate Vampir die Runde macht, klettern hunderte über die Mauern und richten massive Schäden auf dem Friedhof an. Inzwischen ist der Friedhof wieder in Betrieb. Popstar George Michael ist hier begraben, ebenso der Alexander Litwinenko, der mutmaßlich von russischen Agenten mit radioaktivem Polonium vergiftet wurde. Anouk Schollähn war für uns auf dem Highgate Cemetery unterwegs.

Duration:00:24:59

Kreuzfahrt unter Strom: Mit den Hurtigruten hybrid zum Nordkap

1/28/2024
Norwegens legendäre Postschiff-Linie Hurtigruten („schnelle Verbindung“) wurde 1893 gegründet, um die abgelegenen Dörfer an der atemberaubend faszinierenden Westküste Norwegens bis rauf zum Nordkap mit dem „Rest der Welt“ zu verbinden: Seither brachten die Boote neben Waren und Neuigkeiten auch immer schon Reisende ans „Ende der Welt“. Und das tun sie bis heute. In 34 Häfen stoppt das Schiff zwischen Bergen und dem Nordkap auf Hin-und Rückweg binnen zwölf Tagen. Es gibt organisierte Ausflüge zu Wikingerdörfern, Hundeschlitten-Farmen oder auch mal „nur“ Bergwanderungen – und dabei meistens Eindrücke der Kategorie „unvergesslich“ bis hin zu „once in a lifetime“. Manche buchen die Reise aus Abenteuerlust, andere, um am nördlichsten Ende des europäischen Festlandes einen Hauch von Ewigkeit zu spüren. Und manche, weil sie ohne schlechtes Gewissen kreuzfahren wollen. Denn das Unternehmen „Hurtigruten“ weiß, wie sehr die Kreuzfahrt-Branche wegen der Umweltbelastung in der Kritik steht und steht auf Nachhaltigkeit: Die Schiffsflotte wird auf hybride Motoren mit Batterie-Antrieb umgerüstet. Eine Sendung über das Reisen auf alten (See-)Wegen in neuen Zeiten. Eine Reportage von Wiebke Keuneke & Mark Diening

Duration:00:31:23

Unterwegs im Nationalpark Hohe Tauern

1/21/2024
Der Nationalpark Hohe Tauern in Österreich ist mit 1856 Quadratkilometern der größte geschützte zusammenhängende Natur- und Kulturraum in den Alpen. Mächtige Wasserfälle, Gletscherlandschaften und naturbelassene Wälder warten darauf, entdeckt zu werden. In einer spektakulären Bergkulisse reihen sich die Dreitausender aneinander. Der Großglockner, mit 3.798 Metern höchster Berg Österreichs, bildet das Herzstück des Parks. Viele Berggipfel sind ganzjährig von Eis und Schnee bedeckt. Seit Jahrtausenden haben die Gletscher die Landschaft geformt und verändert. Im Nationalpark Hohe Tauern sind alle bedeutenden alpinen Ökosysteme großflächig und ungestört erhalten und die Artenvielfalt von Pflanzen und Tierarten ist riesig. Mit ein bisschen Glück können hier die „Big Five“ der Alpen, Bartgeier, Steinadler, Murmeltier, Steinbock und Gams beobachtet werden. Das Nationalparkhaus Matrei in Osttirol gibt Einblicke in das Erlebnispotenzial und den Schutzwert des Nationalparks und macht Lust auf die Entdeckung in der freien Natur. Bildungsarbeit, Forschung und Naturschutz gehören zu den wichtigsten Aufgaben des Nationalparks. Ilka Tempel begibt sich für ‚Zwischen Hamburg und Haiti‘ mit den Rangern des Parks auf Kräuterwanderung, auf die Suche nach Steinadlern und Bartgeiern und sie besucht das Nationalparkhaus Matrei.

Duration:00:28:38

Federico Garcia Lorca - der Flamenco in Andalusien

1/14/2024
Bei Granada im Süden Spaniens denkt man vor allem an die Alhambra, eine von den Mauren erbaute Stadtburg. Die Alhambra thront auf einem Hügel oberhalb von Granada. Sie ist seit 1984 Weltkulturerbe und eine der meistbesuchten Touristenattraktionen der Welt. Granada war aber auch die Heimat von Federico García Lorca, dem großen spanischen Dichter und Dramatiker. In seinen Gedichten und Dramen hat er der Stadt ein Denkmal gesetzt. Und darüber hinaus dem von Traditionen und einem erdrückenden Katholizismus geprägten Leben im Andalusien zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Viele Gedichte Lorcas wurden vertont. Als Cante Jondos, gesungene Flamencos. Tom Noga über eine Stadt, einen Literaten und einen typisch andalusischen Musikstil, den die Welt fälschlicherweise mit ganz Spanien verbindet.

Duration:00:28:32

Entlang des Rheins

1/6/2024
Eine Wanderung entlang des Rheins, einer Art deutschem Kultur- und Symbolfluss, auf der Suche nach seinen Anwohnern, Biografen und Naturschützern. Der Rhein: größte Wasserstraße Europas, aber auch eine Art deutscher Kultur- und Symbolfluss, für manche sogar der Vater Rhein. Wir wandern am Ufer, beschäftigen uns mit der Geschichte des Flusses, entdecken die Natur auch an Maas und Waal, die unterhalb von Rotterdam im Rheindelta gemeinsam ins Meer münden. Auf seinen Wanderungen interviewt der Autor zuerst einen Rhein-"Biographen" sowie Anwohner an den teils steinernen, teils betonierten Kölner Rheinufern, dann später entlang deutscher und niederländischer Auen Wanderinnen, die Natur suchen. Am Ende fahndet er mit Naturschützern nach neu angesiedelten Bibern. Wir hören von einer urwüchsigen, renaturierten Flusslandschaft, wo halbwilde Ponys und Rinder grasen - einem der größten Flussprojekte der Welt.

Duration:00:28:29

Entschleunigung in Lappland

1/1/2024
(Wiederholung vom 24.09.2023) Lappland ist die nördlichste Region in Finnland, etwa ein Viertel der Landesfläche liegt nördlich des Polarkreises. Lappland ist dünn besiedelt, nur etwa drei Prozent der Einwohner Finnlands leben hier. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle, vor allem im Winter. Doch auch im Herbst lohnt sich die Region nördlich des Polarkreises. Wenn im September die Nächte langsam länger als die Tage werden und die ersten Nachtfröste einsetzen, zeigt sich die Natur im Ylläs-Nationalpark nochmal in allen Farben: Rot, gelb, golden leuchten Bäume und Büsche, die letzten Blaubeeren schmecken süß, die knallroten Preiselbeeren haben jetzt, zur „Ruska“ ihre Saison. Ideal zum Wandern, aber auch für einen Ausflug mit dem Fatbike. Auf breiten Reifen geht’s durch den Wald, über Forstwege und Trails. Lappland steht auch für Entschleunigung. Die Biologin und Fernsehjournalistin Minttu Heimovirta kommt ursprünglich aus Helsinki. In Lappland wollte sie sich eigentlich nur eine Auszeit nehmen, um ihren Burn-Out zu kurieren. Doch dann blieb sie und bietet als Wildnis-Guide Führungen im Nationalpark an. Die Finnen lieben Kaffee und so gibt es auch im Nationalpark viele kleine „Wildnis-Cafés“, wie zum Beispiel Navetta Galleria. Petra Martin war für uns im Herbst in Lappland mit dem Fatbike unterwegs, hat sich von der Biologin Minttu die Besonderheiten der Natur im Norden zeigen lassen und stellt das Café Navetta Galleria vor.

Duration:00:28:15

Entschleunigung in Lappland

1/1/2024
(Wiederholung vom 24.09.2023) Lappland ist die nördlichste Region in Finnland, etwa ein Viertel der Landesfläche liegt nördlich des Polarkreises. Lappland ist dünn besiedelt, nur etwa drei Prozent der Einwohner Finnlands leben hier. Der Tourismus ist eine wichtige Einnahmequelle, vor allem im Winter. Doch auch im Herbst lohnt sich die Region nördlich des Polarkreises. Wenn im September die Nächte langsam länger als die Tage werden und die ersten Nachtfröste einsetzen, zeigt sich die Natur im Ylläs-Nationalpark nochmal in allen Farben: Rot, gelb, golden leuchten Bäume und Büsche, die letzten Blaubeeren schmecken süß, die knallroten Preiselbeeren haben jetzt, zur „Ruska“ ihre Saison. Ideal zum Wandern, aber auch für einen Ausflug mit dem Fatbike. Auf breiten Reifen geht’s durch den Wald, über Forstwege und Trails. Lappland steht auch für Entschleunigung. Die Biologin und Fernsehjournalistin Minttu Heimovirta kommt ursprünglich aus Helsinki. In Lappland wollte sie sich eigentlich nur eine Auszeit nehmen, um ihren Burn-Out zu kurieren. Doch dann blieb sie und bietet als Wildnis-Guide Führungen im Nationalpark an. Die Finnen lieben Kaffee und so gibt es auch im Nationalpark viele kleine „Wildnis-Cafés“, wie zum Beispiel Navetta Galleria. Petra Martin war für uns im Herbst in Lappland mit dem Fatbike unterwegs, hat sich von der Biologin Minttu die Besonderheiten der Natur im Norden zeigen lassen und stellt das Café Navetta Galleria vor.

Duration:00:28:15

Schneeschuhwandern im Allgäu

12/26/2023
(Erstsendung am 19.3.23, Wiederholung am 26.12.23) Schneeschuhwandern ist etwas für Genießer, für Naturliebhaber! Wenn es leise unter den Schuhen knirscht, wenn man wie auf Watte gehend nur wenige Zentimeter sanft einsackt und wenn die Sonne unberührte Felder mit Pulverschnee zum Glitzern bringt, dann sind die Bedingungen optimal. In den Allgäuer Alpen lässt sich das bestens ausprobieren, auch für Schneeschuh-Anfänger gibt es geführte Touren, mit und ohne Hüttenübernachtung. Wer sich allerdings für eine oder mehrere Übernachtungen – zum Beispiel im Berghaus Schwaben - entscheidet, der muss wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Zwei Duschen für 30 Personen oder mehr, Bettenlager für 10 Personen, da kommt man sich automatisch näher. Da entsteht an der Dusche auch schon mal „Staugefahr“. Dafür gibt es auf 1500m Höhe aber ein sensationelles Alpenpanorama, traumhafte Sonnenauf- und untergänge und gemütliche, urige Hüttenatmosphäre. Eine gewisse sportliche Grundkondition ist beim Schneeschuhwandern von Vorteil, schließlich kann man mit den angeschnallten Hilfsmitteln auch steilere, schneebedeckte Berghänge bewältigen. Die aktuelle Lawinengefahr sollte dabei allerdings immer berücksichtigt werden. Carsten Vick war mit Schneeschuhen unterwegs.

Duration:00:26:21

Schneeschuhwandern im Allgäu

12/26/2023
(Erstsendung am 19.3.23, Wiederholung am 26.12.23) Schneeschuhwandern ist etwas für Genießer, für Naturliebhaber! Wenn es leise unter den Schuhen knirscht, wenn man wie auf Watte gehend nur wenige Zentimeter sanft einsackt und wenn die Sonne unberührte Felder mit Pulverschnee zum Glitzern bringt, dann sind die Bedingungen optimal. In den Allgäuer Alpen lässt sich das bestens ausprobieren, auch für Schneeschuh-Anfänger gibt es geführte Touren, mit und ohne Hüttenübernachtung. Wer sich allerdings für eine oder mehrere Übernachtungen – zum Beispiel im Berghaus Schwaben - entscheidet, der muss wissen, worauf er oder sie sich einlässt. Zwei Duschen für 30 Personen oder mehr, Bettenlager für 10 Personen, da kommt man sich automatisch näher. Da entsteht an der Dusche auch schon mal „Staugefahr“. Dafür gibt es auf 1500m Höhe aber ein sensationelles Alpenpanorama, traumhafte Sonnenauf- und untergänge und gemütliche, urige Hüttenatmosphäre. Eine gewisse sportliche Grundkondition ist beim Schneeschuhwandern von Vorteil, schließlich kann man mit den angeschnallten Hilfsmitteln auch steilere, schneebedeckte Berghänge bewältigen. Die aktuelle Lawinengefahr sollte dabei allerdings immer berücksichtigt werden. Carsten Vick war mit Schneeschuhen unterwegs.

Duration:00:26:21

Der Transkaukasische Pfad

12/24/2023
Der Transkaukasische Pfad ist ein langer Fußweg, der Georgien mit jeweils Armenien und Aserbaidschan verbindet. Er beginnt am Schwarzen Meer von Georgien und führt auf einer Strecke von 1500 km von den Bergen des Großkaukasus in den Kleinen Kaukasus von Armenien bzw. nach Aserbaidschan. Man wandert darauf nicht nur durch abwechslungsreiche Landschaften und Regionen, sondern auch durch Geschichte und Kultur. So kommt man mit Menschen, ihrem Alltag und ihren Sitten eng in Berührung. Der Transkaukasische Pfad ist von aktiven Menschen für die aktiven Menschen gemacht, die gerne wandern und dabei Selbststudium betreiben. Um diesen Weg und die darauf liegenden Landschaften zu erkunden, kommen Menschen von der ganzen Welt in den Südkaukasus. Tatjana Montik hat im Norden Armeniens sowohl die Abenteuer-Wanderer als auch die Trail-Bilder bei der Arbeit gesprochen. Sie hat Orte erkundet und Menschen kennengelernt, die für Armenien, dieses Land mit alter und leidvoller Geschichte bezeichnend sind.

Duration:00:31:02

Der Libanon zwischen Party und Katastrophe

12/17/2023
Vor wenigen Wochen noch schien es mit dem Libanon endlich wieder aufwärtszugehen. Das Land, das seit Jahren unter einer schweren Regierungs- und Wirtschaftskrise leidet, erlebte im Sommer einen regelrechten Touristenboom. Mit jedem Flugzeug, das in Beirut landete, kam frisches Geld in den Libanon - und zwar Cash. Es machte sich Hoffnung unter den Libanesinnen und Libanesen breit. Hoffnung, dass nach Jahren des Leidens das Schlimmste endlich überstanden sein könnte. Dann kam der brutale Überfall der Hamas auf Israel, in der Folge Raketenangriffe der Hisbollah auf Israel. Die Islamisten operieren vom Libanon aus, ohne Unterstützung der Bevölkerungsmehrheit im Libanon. Trotzdem, der Alltag geht weiter, die Party an vielen Orten auch: Wir besuchen die kleine Küstenstadt Batroun, in der Goldgräberstimmung herrscht, tauchen in das Nachtleben Beiruts ein, das nach Corona und der verheerenden Explosion im Hafen sein Comeback feiert. Und gehen der Frage auf den Grund, wie es mit dem Land wohl weitergehen mag, schließlich hat die Wirtschaftskrise den Libanon weiterhin fest im Griff. Für uns war Franziska Amler im Libanon unterwegs.

Duration:00:31:25

Argentinien - Zwischen Patagonien und Feuerland

12/10/2023
Argentinien, Patagonien, Feuerland - Abenteurer-Herzen schlagen da höher - absolut gerechtfertigt, ist die Schönheit der Natur auf den 4.000 Kilometern von Süd nach Nord doch so atemberaubend wie unmittelbar. Möchte man das Land jedoch genauer kennenlernen, verstehen, wie sich die überaus herzlichen Menschen im zweitgrößten Land Südamerikas fühlen, sollte man einen Blick tiefer schauen - durchlässiger werden, durch die eigene Gore-Tex-Schicht hindurch. Feuerland, das sogenannte "Ende der Welt" ist seit 10.500 Jahren bewohnt - durch die Yagán, was so viel wie "Menschliches Wesen" bedeutet. Sie sind perfekt an ihre Umwelt angepasst. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts werden die Yagán durch die weißen Siedler fast gänzlich vertrieben oder ermordet. Heute leben noch 350 von ihnen. Mit Rechtsstatus anerkannt werden sie vom argentinischen Staat erst 2021. Die Aufarbeitung ihrer Geschichte hat gerade begonnen. "Nein zur Mine" steht auf dem Banner, das von einer Straßenseite zur anderen reicht. Seit 20 Jahren trotzt eine kleine Patagonische Bergstadt internationalen Großkonzernen die Gold abbauen wollen. Diese Mega-Bergbauprojekte, bringen, wie die Protestler sagen und in anderen Teilen Argentiniens bereits sichtbar ist, Landnahme Indigener Völker, Kontaminierung der Umwelt und Korrumpierung lokaler Politik mit sich aber keine Besserung. Für "Zwischen Hamburg und Haiti" hat Max-Marian Unger Argentinien fünf Monate lang bereist.

Duration:00:34:34

Argentinien - Zwischen Patagonien und Feuerland

12/10/2023
Argentinien, Patagonien, Feuerland - Abenteurer-Herzen schlagen da höher - absolut gerechtfertigt, ist die Schönheit der Natur auf den 4.000 Kilometern von Süd nach Nord doch so atemberaubend wie unmittelbar. Möchte man das Land jedoch genauer kennenlernen, verstehen, wie sich die überaus herzlichen Menschen im zweitgrößten Land Südamerikas fühlen, sollte man einen Blick tiefer schauen - durchlässiger werden, durch die eigene Gore-Tex-Schicht hindurch. Feuerland, das sogenannte "Ende der Welt" ist seit 10.500 Jahren bewohnt - durch die Yagán, was so viel wie "Menschliches Wesen" bedeutet. Sie sind perfekt an ihre Umwelt angepasst. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts werden die Yagán durch die weißen Siedler fast gänzlich vertrieben oder ermordet. Heute leben noch 350 von ihnen. Mit Rechtsstatus anerkannt werden sie vom argentinischen Staat erst 2021. Die Aufarbeitung ihrer Geschichte hat gerade begonnen. "Nein zur Mine" steht auf dem Banner, das von einer Straßenseite zur anderen reicht. Seit 20 Jahren trotzt eine kleine Patagonische Bergstadt internationalen Großkonzernen die Gold abbauen wollen. Diese Mega-Bergbauprojekte, bringen, wie die Protestler sagen und in anderen Teilen Argentiniens bereits sichtbar ist, Landnahme Indigener Völker, Kontaminierung der Umwelt und Korrumpierung lokaler Politik mit sich aber keine Besserung. Für "Zwischen Hamburg und Haiti" hat Max-Marian Unger Argentinien fünf Monate lang bereist.

Duration:00:34:34

Vom Steinwald ins böhmische Bäderdreieck

12/3/2023
Vom Luchs bis zur Flussperlmuschel - die Tierwelt im Steinwald im Nordosten Bayerns ist vielfältig, hier im gleichnamigen Naturpark sind etliche Arten zu finden, die anderswo rar geworden sind. Aber neben viel Natur hat die Mittelgebirgslandschaft in der Oberpfalz auch so einige kulturelle Besonderheiten zu bieten. Kleine Regionalmuseen haben sich zum Verbund „Das Zwoelfer“ zusammengeschlossen, bieten Einblick in die hier einst so wichtige Porzellanherstellung oder die traditionsreiche Herstellung von Landschaftskrippen. In dichten Wäldern stößt man auf Burgruinen und alte Glasschleifereien und in Brauhäusern wird das immaterielle Kulturerbe Zoigl gepflegt. "Zwischen Hamburg und Haiti" reist vom Steinwald hinüber ins Stiftland, wo Waldsassens Basilika und die Klosterbibliothek ebenso einen Besuch lohnen wie der Archäologiepark in der „Knopfstadt“ Bärnau. Von hier geht es auf Spurensuche nach einem verschwundenen Dorf im heutigen Tschechien und schließlich über Cheb mit seinem historischen Stadtzentrum ins mondäne Karlsbad.

Duration:00:30:25

Das Ötztal - Zwischen Nachhaltigkeit und Massentourismus

11/26/2023
Das Ötztal hat deutlich mehr zu bieten als gut präparierte Skipisten, Spitzenhotels und Après-Ski Bars jetzt im Winter. Die Natur ist im längsten Seitental Österreichs ein echtes Pfund. Der Naturpark Ötztal umfasst rund 500 Quadratkilometer, hat fünf Schutzgebiete und noch 67 Gletscher! Letztere allerdings schmelzen so schnell und deutlich, dass man förmlich dabei zusehen kann. Auch aus diesem Grund will man im Ötztal gegensteuern und setzt auf mehr Nachhaltigkeit. Mit vier Millionen Übernachtungen jährlich liegt das Ötztal in der österreichischen Spitzengruppe. In den besucherstarken Wintermonaten sind die Kapazitäten nahezu ausgeschöpft. Das neue Ziel lautet deshalb: Das Ötztal zu einem ganzjährigen Urlaubsgebiet weiterzuentwickeln. Schon jetzt gibt es immer mehr, vor allem jüngere Urlaubsgäste, die besonderen Wert auf Ruhe und Natur legen. Die im Sommer gerne wandern und klettern, oder mit Schneeschuhen oder Tourenskiern im Winter die unberührten Schneelandschaften genießen. Und dann gibt es natürlich noch den Ötzi, die rund 5300 Jahre alte Gletschermumie, die 1991 gefunden, immer noch ein echter Touristenmagnet ist. Nicht zu vergessen eine James Bond Erlebniswelt auf rund 3000 Metern Höhe. Eine Multimedia Ausstellung, dort wo der 007- Kinoerfolg „Spectre“ gedreht wurde.

Duration:00:27:34

Die Orkneys: wo Atlantik und Nordsee wild aufeinandertreffen

11/19/2023
Mainland, die Hauptinsel der Orkneys, nördlich des schottischen Festlands: Leicht gekräuselt liegen die tiefblauen Wasser zwischen sanften, grünen Hügelketten. Doch der harmonische Eindruck täuscht. Schon die Zufahrt ist nautisch ein anspruchsvolles Gebiet, in dem Atlantik und Nordsee wild aufeinandertreffen. Stein und Meer sind die bestimmenden Elemente des Archipels der immerhin 62 schottischen Inseln, von denen allerdings lediglich 16 bewohnt sind. Schon vor mehr als tausend Jahren ankerten die Wikinger mit ihren Langschiffen im Hafen von Kirkwall: Scapa Flow. Die geschützten Gewässer haben im Laufe der Jahrhunderte eine wichtige Rolle gespielt für Reisen, Handel und Konflikte: Der deutsche U-Boot-Kapitän Prien greift 1939 mit einem einzigen Boot die größte Flotte der Welt an, die hier ankern sollte. Mehr als 800 Menschen sterben. Als Reaktion lässt Premierminister Churchill vier Barrieren aufschütten. Sie schließen die Fahrrinnen zwischen den Inselchen im Osten und haben das Gesicht der Inseln verändert. Ob in der Kapelle der italienischen Kriegsgefangenen, beim neolithischen Steinkreis oder bei den „Churchill Barriers“ - der Besuch in Kirkwall auf den schottischen Orkneys ist immer auch eine Reise in die Geschichte. Eine Reportage von Thomas H. A. Becker

Duration:00:30:56

Reisespaß und Klimastress - auf Kreuzfahrt im Atlantik

11/12/2023
Von Kiel bis Genua geht die Kreuzfahrt. Zehn Tage benötigt das Schiff für die Strecke rund um den Kontinent. Es ist eine sogenannte „Überführungsfahrt“. Denn während der Wintermonate fährt das 290 Meter lange Schiff u.a. durch das Mittelmeer. Platz hat das Schiff für 3800 Gäste – 2100 sind an Bord: überwiegend Deutsche. Sie alle genießen während der Fahrt mit 20 Knoten die Weite des Meeres und die Annehmlichkeiten an Bord: Bars, Pools, Animationsprogramm und Sportmöglichkeiten. Kreuzfahrtneulinge sind dabei, aber auch Menschen, die sich nichts Schöneres als eine Kreuzfahrt vorstellen können. Das 2012 erbaute Schiff ist, wie alle anderen größeren Kreuzfahrtliner auch, ein schwimmendes Hotel, das keine Wünsche offenlässt. So kommt es nicht selten vor, dass Schiffsgäste statt der Landausflüge das Programm und die vermeintliche Ruhe auf dem Schiff genießen: Die Kultur ist zweitrangig – das gebuchte Getränkepaket muss sich lohnen. Bis zu 1100 Crewmitglieder auf und unter Deck sorgen unterdessen dafür, dass es den Gästen an nichts fehlt: Die meisten Crewmitglieder kommen von den Philippinen. Kreuzfahrten sind in Zeiten des Klimawandels strittig. Für die Passagiere spielen solche Bedenken allerdings kaum ein Rolle. Für sie gilt: Eine Reise mit dem Schiff hat seinen Reiz: Viel sehen – wenn man es will – ohne jeden zweiten Tag das Zimmer bzw. Hotel wechseln zu müssen. Eine Reportage von Dennis Burk und Julia Küppers

Duration:00:31:55